
Ge 6/6 I 415
Ge 6/6 I 415: Elektrolokomotive der Rhätischen Bahn (RhB), Baureihe Ge 6/6 I, gebaut 1921–1929.
1929 – betriebsfähiges Museumsfahrzeug, Samedan
Stand 11. September 2026: im Bestand · Historische Lok (Depot Landquart) · gebaut 1929, Umbau R2 2018/21 · Anstrich: Braun
Wegen ihrer Form heißen die C’C’-Loks „Rhätische Krokodile“. Sie zogen schwere und hochwertige Züge, auch den Glacier-Express. Erhalten sind unter anderem Nr. 414 und 415 (betriebsfähig) sowie Loks in Luzern, München und Bergün. Nach der Elektrifizierung der Albulabahn 1919 brauchte die RhB stärkere Loks: Das Pflichtenheft verlangte 200 t bei 35 ‰ Steigung und 150 t bei 45 ‰. Die Ähnlichkeit zu den SBB-Krokodilen brachte den Spitznamen. Die Loks liefen über 50 Jahre im Dienst.
Historische Liste (Club 1889, Stand 1. April 2022)
- Typ
- Elektrolok CC
- Baujahr
- 1929
- Kategorie
- B – historisch, regelmäßig im Einsatz, ohne Vorlaufzeit
- Standort
- Landquart
- Eigentum
- RhB
Letzte Revision Juli 2018 und 2021.
Baureihe Ge 6/6 I
- Gebaut
- 1921–1929
- Leistung
- 840 kW
- Höchstgeschw.
- 55 km/h
- Stückzahl
- 15 (401–415)
- Hersteller
- SLM / BBC / MFO
- Einsatz
- Albulabahn, Landquart–Davos, Stammnetz
Wusstest du?
- Die Krokodile sollten 200 t bei 35 ‰ und 150 t bei 45 ‰ Steigung ziehen.
- Nr. 407 steht im Bahnmuseum Albula in Bergün und hat dort einen Fahrsimulator.
- Nr. 402 ist im Verkehrshaus Luzern, Nr. 411 im Museum München.