Die schmale RoteLoks, Triebzüge und Wagen der Rhätischen Bahn · 1889 bis heute
Foto: Ge 2/4 222
Foto: Manfred Kopka, CC BY-SA 4.0 · Bild verkleinert · Quelle (Wikimedia Commons)

Ge 2/4 222

Ge 2/4 222: Elektrolokomotive der Rhätischen Bahn (RhB), Baureihe Ge 2/4, gebaut 1913 (Serie 201–207, später Varianten).

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1913, Umbau 1946 – Museumslok in Landquart, im Einsatz

Stand 11. September 2026: im Bestand · Historische Lok (Depot Samedan) · gebaut 1913, Umbau 1946 · Anstrich: Braun · ohne Zugsicherung ZSI 127

Die 8,7 m langen Loks mit Stangenantrieb wurden für die neu elektrifizierte Strecke Bever–Scuol-Tarasp gebaut. Sie besaßen BBC-Déri-Repulsionsmotoren. Nr. 222 ist heute als Museumslok in Landquart stationiert. Die ursprünglichen BBC-Déri-Repulsionsmotoren machten Ärger: Die Stromwendung lief schlecht und der Bürstenverschleiß lag zehnmal höher als bei modernen Motoren. Die Kraft ging ohne Zwischengetriebe über eine Blindwelle auf beide Treibachsen. Zwischen 1943 und 1946 baute man drei Loks zu Rangierloks um, zwei weitere bekamen neue Elektrik mit 428 kW.

Historische Liste (Club 1889, Stand 1. April 2022)

Typ
Elektrolok 1B1
Baujahr
1913
Kategorie
A – historisch, mit Vorlaufzeit einsetzbar
Standort
Depot Samedan
Eigentum
RhB

Letzte Revision April 2010.

Baureihe Ge 2/4

Gebaut
1913 (Serie 201–207, später Varianten)
Leistung
210 kW (Ursprungsausführung)
Höchstgeschw.
45 km/h
Stückzahl
7 Originale, dazu Varianten
Hersteller
SLM / BBC
Einsatz
Ursprünglich Bever–Scuol-Tarasp (Engadin)

Wusstest du?

  • Die Ge 2/4 fuhren für die 1913 elektrifizierte Strecke Bever–Scuol-Tarasp im Unterengadin.
  • Die BBC-Déri-Repulsionsmotoren hatten einen zehnmal höheren Bürstenverbrauch als moderne Motoren.
  • Nr. 207 steht im Verkehrshaus Luzern, Nr. 212 bei der Kaeserberg-Bahn und Nr. 205 als Denkmal in Filisur.