
Brücke · Arosabahn
Langwieser Viadukt
Ein Weltrekord aus Beton
62 mHöhe
284 mLänge
größte Brücke der RhBRekord
Die Geschichte
Die Firma Züblin baute die Brücke von August 1912 bis Juli 1914 für die damals private Chur–Arosa-Bahn. Gesamtleiter war Hermann Schürch, die Statik berechnete Karl Arnstein aus Straßburg. Im Dezember 1914 fuhr der erste Zug.
Anders als die Steinbrücken der Albulabahn besteht der Viadukt aus Stahlbeton: zwei hochkant gestellte Bogenrippen, verbunden durch 16 Querriegel. Verbaut wurden 7469 Kubikmeter Beton, gut 2600 mehr als geplant.
Wusstest du?
- Er war die erste Eisenbahnbrücke der Welt aus Beton mit 100 Metern Spannweite.
- Das Lehrgerüst aus 800 Kubikmetern Holz aus den nahen Wäldern stellte Richard Coray in knapp vier Monaten auf.
- Zwischen Sommer und Winter bewegt sich der Bogen um etwa 2 Zentimeter.
- Bei der Belastungsprobe im Oktober 1914 senkte sich die Brücke unter einer Dampflok um weniger als einen Millimeter.
- 1983 fuhr ein Feuerwehrmann mit einem Löschfahrzeug im Rückwärtsgang über die Brücke.
- Seit 1997/98 ist der Viadukt im Winter nachts beleuchtet.
Häufige Fragen
- Wie hoch ist der Langwieser Viadukt?
- 62 Meter. Er ist 284 Meter lang, der Hauptbogen überspannt 100 Meter.
- Was ist das Besondere am Langwieser Viadukt?
- Er war die erste Eisenbahnbrücke der Welt aus Beton mit 100 Metern Spannweite.
- Wann wurde der Langwieser Viadukt gebaut?
- Von August 1912 bis Juli 1914 durch die Firma Züblin. Der erste Zug fuhr im Dezember 1914.
Zeitleiste
- 1912Baubeginn im August
- 1913Lehrgerüst steht (Mai bis September)
- 1914Eröffnung im Dezember
- 1942Arosabahn kommt zur RhB
- 1997Winterbeleuchtung