Die schmale RoteLoks, Triebzüge und Wagen der Rhätischen Bahn · 1889 bis heute
Foto: Ge 6/6 II 703 „St. Moritz“
Foto: Markus Giger, CC BY-SA 4.0 · Bild verkleinert · Quelle (Wikimedia Commons)

Ge 6/6 II 703 „St. Moritz“

Ge 6/6 II 703 „St. Moritz“: Elektrolokomotive der Rhätischen Bahn (RhB), Baureihe Ge 6/6 II, gebaut 1958, 1965.

Elektrolok2022 abgebrochen
Mein Logbuch

1965 – 14. Juni 2022 in Chur verschrottet

Stand 11. September 2026: abgebrochen am 13.6.2022

Die sechsachsigen Bo’Bo’Bo’-Loks sollten 250 t über 35 ‰ ziehen, anfangs vor allem Güterzüge für den Staumauerbau. Nr. 703 „St. Moritz“ wurde am 14. Juni 2022 in Chur verschrottet. Im November 2021 endete der Einsatz der gesamten Serie, nur Nr. 702 („Curia“, im Verkehrshaus Luzern) und Nr. 707 („Scuol“, im Depot Samedan) blieben erhalten. Entwickelt wurden sie im Verkehrsboom der 1950er-Jahre, zunächst um Zement für den Kraftwerksbau im Bergell zu transportieren. Der Antrieb war für die Zeit üblich: Einphasen-Reihenschlussmotoren mit Niederspannungs-Stufenschalter, einstufiges Getriebe mit Übersetzung 1:5,4. Sie zogen 205 t auf steilen und 280 t auf mäßigen Steigungen.

Baureihe Ge 6/6 II

Gebaut
1958, 1965
Leistung
1 764 kW
Höchstgeschw.
80 km/h
Stückzahl
7 (701–707)
Hersteller
SLM / MFO / BBC
Einsatz
Albulalinie und Stammnetz (ohne Arosalinie)

Die Ge 6/6 II tragen Namen von Raetia, Chur und Bündner Orten.

Wusstest du?

  • Die Ge 6/6 II entstanden, um Zement für den Kraftwerksbau im Bergell zu transportieren.
  • Sie wiegen 65 t und sind Bo’Bo’Bo’-Loks mit sechs Antriebsachsen auf drei Drehgestellen.
  • Nr. 707 soll im grünen Originalzustand mit Scherenstromabnehmer zurückgebaut werden (mögliches Projekt der Historic-Liste).