Die schmale RoteLoks, Triebzüge und Wagen der Rhätischen Bahn · 1889 bis heute
Foto: Schmittentobel-Viadukt, bei Schmitten, zwischen Tiefencastel und Filisur
Brücke · Albulabahn

Schmittentobel-Viadukt

Der kleine Bruder des Landwasserviadukts

35 mHöhe
137 mLänge
7 × 15 mBögen

Die Geschichte

Der Viadukt entstand beim Bau der Albulabahn zusammen mit dem nahen Landwasserviadukt und war im Oktober 1902 fertig. Er ist eingleisig und aus Kalkstein gemauert, wie die meisten Brücken der Albulabahn.

Einen großen Hauptbogen wie beim Soliser oder Wiesener Viadukt gibt es nicht: Sieben gleich weite Bögen von je 15 Metern tragen das Gleis in 35 Metern Höhe über das Tobel.

Wusstest du?

  • Im Verzeichnis der Kulturgüter von nationaler Bedeutung sind Schmittentobel- und Landwasserviadukt gemeinsam aufgeführt.
  • Von Tiefencastel her fahren die Züge zuerst über den Schmittentobel-Viadukt und kurz darauf über den Landwasserviadukt.
  • Mit 35 Metern ist er nur gut halb so hoch wie der Landwasserviadukt mit 65 Metern.
  • Von einer Aussichtsplattform südlich der Strecke sieht man Schmittentobel-, Lehnen- und Landwasserviadukt auf einen Blick.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Schmittentobel-Viadukt?
35 Meter. Er ist 137 Meter lang und hat sieben Bögen von je 15 Metern.
Wo liegt der Schmittentobel-Viadukt?
Bei Schmitten zwischen Tiefencastel und Filisur, wenige hundert Meter vor dem Landwasserviadukt.
Wann wurde der Schmittentobel-Viadukt gebaut?
Er war im Oktober 1902 fertig. Die Albulabahn wurde 1903 eröffnet.

Zeitleiste

  1. 1898Baubeginn der Albulabahn
  2. 1902Viadukt fertig im Oktober
  3. 1903Eröffnung der Albulabahn
  4. 2008UNESCO-Welterbe